Pecorino Toscano

Pecorino Toscano 2010
Pecorino Toscano 2010

Ich war lange Zeit kein Käse-Anhänger, ganz im Gegenteil: „Fleischkatze“ wurde ich liebevoll in der Familie genannt 🙂 Mittlerweile ist dieser Spitzname wohl weitgehend angestaubt, da ich sowohl morgens als auch abends ein Brot mit Käse fast jedem mit Wurst vorziehen würde. Grund dafür ist auf der einen Seite die angenehme Würze vieler Käse, auf der anderen Seite aber auch eben gerade die Unaufdringlichkeit des Milchproduktes, vor allem im Zusammenspiel mit Obst. Ganz besonderen Stellenwert hat für mich diese Woche ein kleiner Pecorinolaib, den wir als Geschenk (ursprünglich stammt er aus der toskanischen Bio-Manufaktur „Fattoria La Vialla“) erhalten haben. Zusammen mit dem Käse kam auch gleich eine Anleitung zur Aufbewahrung, Pflege und einige Rezepte dazu. Darin steht dann beispielsweise, dass man den frischen Pecorino gegebenenfalls erst einmal gründlich abbürsten/waschen soll, bevor man ihn auf ein Holzbrett erst einmal 2-3 Tage trocknen lässt. Eine Balsamierung mit Olivenöl macht den Laib dann prinzipiell unbegrenzt haltbar und schützt das Innere gleichermaßen vor Austrocknung und Feuchtigkeit. Obwohl sich älterer Pecorino auch hervorragend als Reibekäse für Pasta und Ähnliches eignet, wird mein Exemplar sicherlich nicht so lange „durch halten“, denn der herzhafte milde Geschmack mit leicht süßlich-salziger Note sind zusammen mit der weiß-gelblichen Farbe und der cremigen Konsistenz einfach zu verlockend! Rezepte für Pasta für, beziehungsweise mit Pecorino, reiche ich bei Gelegenheit nach; bis dahin muss ein weiteres Foto genüge tragen 🙂

Pecorino Toscano D.O.P 2010
1/4 Laib Pecorino Toscano

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