Bärlauch Pesto – Die einfachen Dinge sind die Besten

Bärlauchpesto direkt nach der Zubereitung

Die schöne Bärlauch-Zeit ist immer etwas besonderes im Jahr. Auch wenn man nicht den Luxus wie ich hat, dass die zarten Grünen blätter zu Hauf im eigenen Garten wachsen, sollte man die Zeit nutzen und Bärlauch verkochen solange es geht – hier in Deutschland findet man ihn eigentlich nur im Frühjahr.
Bereits seit Jahren ist bei uns im Haus die Basis für die Bärlauch-Küche oftmals ein Bärlauch-Pesto, das einfach zubereitet ist, super schmeckt und äußerst vielseitig verwendbar ist! Natürlich kann man frischen Bärlauch nach Belieben auch pur zu Suppen oder anders verkochen – wer ein Pesto noch nicht getestet hat, sollte das aber auf jeden Fall tun!

Ich persönlich mag kein Pesto, dass nur noch einen Brei darstellt. Meiner Meinung nach soll man die Einzelkomponenten noch schmecken (und fühlen) können, deshalb hacke ich stets alle Zutaten mit der Hand (also dem wichtigsten Küchenbegleiter – dem Kochmesser), denn so hat man die beste Kontrolle über die gewünschte Struktur und Größe aller Zutaten.

Bei Rezepten die nur aus wenigen Grundzutaten bestehen ist die Qualität der Rohstoffe noch einmal wichtiger als bei hochverkochten Gerichten. Auf die Qualität sollte also Wert gelegt werden, vor allem beim Olivenöl und beim Käse. Bei Letzerem hat man die Wahl zwischen Parmesan und Pecorino, den ich persönlich bevorzuge. Würzig sollte er aber in jedem Fall sein! Nun aber zu Rezept…

Zutaten

  1. Etwa eine mittelgroße Schüssel voll Bärlauch
  2. 20 Gramm Pinienkerne
  3. 30-40g Pecorino/Parmesan würzig
  4. 50-70ml Olivenöl
  5. Salz
  6. Pfeffer
  7. Evtl. etwas Zitronensaft

Zubereitung

  1. Bärlauchblätter waschen und sehr fein hacken, Käse ebenfalls fein hacken.
  2. Pinienkerne ohne Öl kurz in der Pfanne goldbraun anrösten, darauf achten dass sie nicht anbrennen! Anschließend ebenfalls hacken und zum Bärlauch in eine Schüssel geben.
  3. Olivenöl zugeben und mit dem Löffel gut vermengen, mit Salz und Pfeffer (evtl. etwas Zitronensaft) abschmecken.
  4. Zum Schluss gehackten Käse zugeben und nochmals ordentlich vermischen.
  5. Fertiges Pesto in Gläser abfüllen und im Kühlschrank lagern. Hält sich bei mir locker einige Wochen gekühlt und schmeckt hervorragend zu Weißbrot, Pasta und allen möglichen Fleischgerichten!

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