Großer Rachel von Oberfrauenau

Am Wochenende ging es wieder in den Bayerwald. Nach der höchsten Erhebung im bayerischen Wald (großer Arber) die Woche zuvor nun also auf den höchsten Berg des Nationalparks bayerischer Wald (nur wenige Meter „niedriger“ als der Arber).

Panorama vom Gipfel des großen Rachel

Die meisten Wanderer fahren im Sommer mit dem Bus zum Parkplatz Gfäll und wandern dort in knapp 1,5 Stunden zum Gipfel. Weil ich lieber individuell starten will, haben wir uns für diese Route entschieden. Wer also früh starten, den Bus vermeiden oder einfach eine ausgedehntere Tour mit reizvoller Landschaft sucht, der sollte sich den Aufstieg von Oberfrauenau zum Gipfel überlegen. In knapp 2,5 Stunden erreicht man den Gipfel mit schöner Aussicht. Gleichzeitig ist er nur zu Fuß erreichbar und deshalb auch weniger frequentiert als der Arber. Nach einer Rast im Waldschmidthaus knapp 15 Minuten unterhalb des Gipfels geht es zurück auf einer sehr abwechslungsreichen – wenn auch nicht ganz unbeschwerlichen – Route über die Rachelkarwand. Hier wird man vor allem mit fantastischer Natur und Tiefblicken in den Talkessel rund um den Trinkwasserspeicher Fraunau belohnt.

Insgesamt hat die Tour etwas mehr als 18km Gehstrecke, wobei man zurück im Tal auch noch eine Pause am Speichersee Frauenau einlegen kann. Die Talsperre des Speichers ist im Übrigen der größte Erddamm Deutschlands und schon alleine deshalb einen Besuch wert. Als Gehzeit sollte man schon rund 6 Stunden einplanen – ohne Pausen versteht sich 🙂

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