Karl Ludwig Schweinsfurth, Gründer der Hermannsdorfer Landwerkstätten

Vorbild für eine zukunftsorientierte Landwirtschaft

Karl Ludwig Schweinsfurth, Gründer der Hermannsdorfer Landwerkstätten
Karl Ludwig Schweinsfurth, Gründer der Hermannsdorfer Landwerkstätten

Da ist man der Inhaber Europas größter Wurstfabrik (Herta) mit einem Jahesumsatz von 1,5 Milliarden DM und verkauft sein komplettes „Imperium“, um mit einer völlig neuen Grundeinstellung wieder von vorne zu beginnen. Karl Ludwig Schweinsfurth hat genau das im Jahre 1986 getan und die Herta-Werke verkauft, um mit vollem Risiko in die bis dahin Hippies vorbehaltene Form der ökologischen Lanwirtschaft zu wechseln.

Ein großer Vordenker, Pionier und bis heute auch ein großer Förderer nachhaltig produzierter „Mittel zum Leben“ (Lebens-Mittel).  Neben dem Buch „Der Metzger, der kein Fleisch mehr isst . . .“ (Oekom-Verlag), ist jetzt auch ein Interview mit Karl Ludwig Schweinsfurth auf sueddeutsche.de erschienen. Darin spricht dieser nicht nur von sich selbst als „Auswärtsvegetarier“, sondern auch über seine Motivationen, Projekte, Erfolge und Ziele.

Nachhaltige Landwirtschaft, die sich nicht der Ethik und Zukunft unserer Böden und Länder entzieht, sowie eine engere Verzahnung von Produzenten und Verbrauchern sind durchaus realistisch; das hat er mit den Hermannsdorfer Landwerkstätten eindrucksvoll bewiesen. Mehr davon, bitte!

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